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Übersicht > Familie > Haustiere > Hunde > Rassen > Alaskan Malamute

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Verschmust, äusserst menschenbezogen
Kontra: Passt nicht in unsere Breitengrade


Nachteile:
Passt nicht in unsere Breitengrade





Die Lokomotive des Nordens
Bericht wurde 3075 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Zu Weihnachten 1996 kaufte ich auf Drängen meiner jüngeren Tochter bei einem bekannten Züchter im Bayerischen Wald meinen jetzt sechsjährigen Alaskan Malamute-Rüden Cosmo zu einem Preis von damals DM 800,--. Er war damals etwa acht Wochen alt und brachte ein stattliches Gewicht von ca. 12 Kilogramm auf die Waage.
Er sah als Welpe so richtig drollig aus. Ähnlich wie ein kleiner Bär, viel Wolle rundum und kaum zu bändigen. Verspielt und sehr wärmebedürftig. Er unterließ kaum eine Gelegenheit, unsere Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken.
Wir mussten uns aber auch sehr viel um ihn kümmern, weil er sehr empfindlich auf die Futterumstellung reagierte. Selbst auf Welpenfutter reagierte er mit Durchfall. Trockenfutter vertrug er überhaupt nicht. Die Tierärztin führte das auf den Ortswechsel und Herausreissen vom Rudel zurück.
So kochten wir ihm täglich Reis (ungesalzen!). Zuerst pur und dann allmählich mit Zusatz von Nassfutter unter ständiger Kontrolle seines Häufchens. Nach etwa sechs Wochen hatten wir ihn vollständig umgestellt und die Verdauung war wieder normal.
Bis der Zwinger (5 x 5 Meter) im Frühjahr 1997 fertig war behielten wir Cosmo im Haus, waren da auch noch die beiden Alaskan Malamute-Hündinnen „Luthe“ und „Tinka“.

Zwinger deshalb, weil diese Hunderasse (Husky-Gruppe) absolut nicht für das Leben im Haus tauglich ist. Bei Temperarturen über +15° Celsius beginnen sie zu schwitzen.

Der Begriff Husky steht heute für alle Schlittenhunde. Er leitet sich von dem Slangwort „Esky“ für Eskimo ab und wurde später auf sämtliche nordischen Hunde übertragen. Das sind der Siberian Husky, Alaskan Husky, Alaskan Malamute, Samojede, Grönlandhund, Akita Inu und noch ein paar andere Rassen. Diese Rassen sind alle ein bisschen anders, aber alle haben etwas gemein: Die Lust am Rennen.
Experten behaupten, dass die Huskys direkt vom Wolf abstammen, was aber meinen Überlegungen nach nicht ganz stimmen kann. Sie werden den Spitz-Hunden zugeordnet. Erkennbar an der gerollten und auf dem Rücken getragenen Rute. Der Wolf jedoch hält die Rute gerade.
Und in dieser Beziehung ist der Alaskan Malamute wiederum etwas anders als die anderen. Er rennt zwar auch um sein Leben gern, ist aber auf Grund seiner Größe und seines Gewichtes zu schwerfällig. Seine Fähigkeiten beziehen sich auf das Schleppen von Lasten. Nicht umsonst wird er „Die Lokomotive des Nordens“ genannt. Er zieht Lasten bis zum dreifachen des eigenen Körpergewichts.

Der Alaskan Malamute ist ein kumpelhafter Schmuser und deshalb als Wachhund völlig ungeeignet. Jeden Einbrecher würde er freudig wedelnd begrüßen. Er ist sehr kinderfreundlich und würde am liebsten jeden Menschen umarmen. Das sehen aber andere Menschen aufgrund seines wolfsähnlichen Aussehens als Bedrohung an und stufen ihn daher eher als gefährlich ein, obwohl er nur schmusen möchte. Er benimmt sich dabei manchmal auch wie ein „Elefant im Porzellanladen“.

Die Menschen sind fasziniert von diesen Tieren. Von ihrer Ursprünglichkeit, ihrer Kraft, ihrer Ausdauer, ihrem Tempo, ihrem Zutrauen, ihrer wilden Schönheit und den schräg stehenden Augen. Das kann aber für das Halten dieser Rasse in unseren Breiten verhängnisvoll sein.
Man sieht die Schönheit dieser Tiere und vergisst dabei, dass das Halten in unseren Breitengraden für sie nicht die optimalen Bedingungen bringt. Eine Artgerechte Haltung ist geradezu unmöglich, zumal hier die Temperaturen im Sommer manchmal über 30° Celsius gehen und das wird dann für die Hunde zur Qual.

In der Gesamterscheinung ist der Alaskan Malamute ein mittelgrosser, gut proportionierter, kräftiger Hund, der sich auch durch Haar und Zeichnung auszeichnet. Er hat einen gedrungenen, geraden Rücken, tiefe Brust, wirkt jedoch nicht plump.
Größe: Rüde 55-63 cm (Mittelmass), Hündin 50-58 cm.
Gewicht: Rüde 30-35 kg, Hündin etwas leichter.
Kopf: kräftiger, breiter Fang, der sich zur Nase hin
verjüngt, Scherengebiss. Eine kräftig gezeichnete
Maske wird bevorzugt.
Augen: dunkel, mit schräg verlaufenden Lidspalten. Blaue
Augen werden als Rassefehler gewertet.
Ohren: mittelgroß, dreieckig, gut und leicht nach vorne
gestellt getragen.
Hals: sehr kräftig und leicht gewölbt.
Rute: lang und hoch getragen, nicht zu stark geringelt.
Gliedmassen: Vorderhand gerade, kräftig, Hinterhand mit breiten,
stark bemuskelten Oberschenkeln. Die Pfoten sind groß
mit gut gewölbten Zehen und breiten Ballen.
Haar: dicht, jedoch nicht lang, grob mit öliger Unterwolle.
Farbe: schwarz und weiss oder wolfsgrau.
Fehler: rassische Mängel sind bei diesem in Form und Farben
ursprünglich gezüchteten Hund sehr selten.



Fazit:
Auf Grund seiner usprünglichen Herkunft würde ich einen Hund aus der Husky-Klasse nicht mehr kaufen.
Das sind Tiere, die sich im Norden wohl fühlen und eine Haltung in unseren Graden für sie nicht artgerecht ist und wir ihnen die optimalen Bedingungen technisch nicht schaffen können. Die Winter hier werden immer kürzer und die sommerlichen Temperaturen sind für sie eine Qual.
Hunde der Huskyklasse gehorchen nur auf Befehle wie „Sitz!“, „Platz“ usw., wenn sie daraus einen eigenen Nutzen sehen. Das freie Laufen lassen beim Gassi gehen kann Probleme bereiten, weil sie alles jagen, was in ihrem Sichtbereich ist.
Schöner ist es, Berichte über sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu lesen und sich darüber freuen, wie herrlich die Natur ist und welche prächtigen Geschöpfe sie hervorgebracht hat.



Vielen Dank für’s Lesen

Euer Sepp


Geschrieben am: 03. Mar 2003, 20:21   von: wuschel111



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