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Übersicht > Foto > Digitalkameras > Minolta > Minolta Dimage 7i

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
hohe Auflösung, tolles Objektiv, viele manuelle Einstellmöglichkeiten

Nachteile:
Stromverbrauch, kleine CF-Karte im Lieferumfang




Die geniale Digitalkamera
Bericht wurde 9567 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Nachdem ich längere Zeit mit der Jenoptik 4100z3 digital fotografiert habe, hat es mich gestört, das ich wenig manuelle Eingriffsmöglichkeiten hatte und das die Auslöseverzögerung von ca.1 Sekunde unheimlich lang war. Ausserdem wurden die Einstellungen nach dem Ausschalten wieder gelöscht.
Da ich zwei analoge Minolta-Kameras besitze und so auch das Zubehör (Blitz) für Minolta vorhanden war, habe ich die Dimage 7i in die engere Wahl gezogen.
Schon knapp ein Jahr wollte ich die Kamera kaufen, bin allerdings bis jetzt vor dem Preis zurückgeschreckt, der meist über 1000€ lag. Nun hat aber mein Lieblingsinternetkamerahändler, der sehr preiswert und schnell liefert, seinen Preis gesenkt und ich MUSSTE einfach zuschlagen.
Nun habe ich die Kamera einige Zeit benutzt und möchte nun meine Erfahrungen den Ciaolin zugänglich machen.
Der Beitrag wird ziemlich umfangreich, da ich auch auf technische Details und Ausstattungsdetails eingehen, sowie die Stärken und Schwächen herausarbeiten möchte, damit vielleicht dem einen oder anderen Leser die Kaufentscheidung für oder gegen die Dimage 7i leichter fällt.
Wem das nicht interessiert, der kann sich ja auf das Lesen des Fazits beschränken.

1.Lieferumfang
2.das Gehäuse / Verarbeitungsqualität
3.Bedienung
4.das Fotografieren mit der Dimage 7i
5.Aufnahmemodi
6.das Objektiv
7.Aufnahmeformate & Bildqualitäten
8.Belichtungsmessung
9.Fokus
10.Blitzfunktionen
11.digitale Besonderheiten
12.Speichermedien
13.die Software
14.Ladegerät
15.Vorteile
16.Nachteile
17.Preis
18.Fazit

1.Lieferumfang
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-natürlich die Kamera Minolta Dimage 7i
-4 Mignon Akkus Sanyo 1850 mAh
-eine gedruckte Kurzanleitung, mehrsprachig
-eine Anleitung auf CD im Acrobat Reader Format
-ein Schnelladegerät für die Akkus
-ein Audio- / Videokabel
-ein USB-Anschlusskabel
-die Minolta Image-Viewer Software
-eine 16 MB Compact-Flash Karte (sehr großzügig!)
-eine Trageschlaufe
-eine Gegenlichtblende

2.Das Gehäuse:
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Als ich die Kamera das erste Mal in der Hand hatte, war ich etwas enttäuscht. Von meiner Spiegelreflexkamera bin ich gewichtige Kameras gewöhnt. Die Minolta lag mir aber mit ihren leichten 525g (ohne Akku) federleicht in der Hand. Das Material hielt ich für Kunststoff – konnte das gut sein?
In der Zwischenzeit hatte ich mich aber informiert, das Gehäuse besteht aus einer speziellen superleichten Metalllegierung, die teilweise mit einem Kunststoff überzogen ist, damit sie sich besser anfassen lässt.
Die Verarbeitung ist erstklassig. Jeder Knopf oder Wahlschalter schaltet satt und gibt eine gute Rückmeldung beider Bedienung.
Einzig die Akkuklappe lässt sich etwas straff schließen, das hätte man etwas anders lösen können, da man immer Angst hat, das die Klappe abbricht. Aber so ist für einen geringen Spannungsabfall durch Kontaktwiderstände gesorgt.
Der Zoom lässt sich sehr schön mit der Hand einstellen, das ist für mich ein großer Vorteil gegenüber anderen Digitalkameras, bei denen über eine Zoomwippe gezoomt wird. Die manuelle Methode ist schneller und feiner, als die andere Methode.
Das Objektiv ist spielfrei, die Frontlinse dreht beim fokussieren nicht mit.
Das Einsetzen der CF-Karte geht auch problemlos und spielfrei über die Bühne.
Alles in allem wirkt das Gerät sehr hochwertig verarbeitet und es macht Spaß damit zu fotografieren.

3.Bedienung
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Die Bedienung der Dimage 7i ist an eine herkömmliche analoge Spiegelreflexkamera angelehnt. Das heißt, dass alle wichtigen Funktionen über Einstellräder angewählt werden. Nur weniger bzw. selten genutzte Funktionen werden in Menüs eingestellt.
Das finde ich sehr gut. Da man so schnell und zielsicher die am meisten genutzten Funktionen anwählen kann. Kein langes herumsuchen in x-fach verschachtelten Menüs und in der Zwischenzeit ist der Vogel, auf den man ewig geartet hat, wieder weggeflogen.

4.Das Fotografieren mit der Dimage 7i
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Nachdem man die Kamera am Einstellrad auf der Oberseite eingeschaltet hat, ertönt ein kurzer Ton. Nach nur ein oder zwei Sekunden ist die Dimage einsatzbereit! Das ist Rekordverdächtig.
Nun kann man, je nach Einstellung das Sucherbild im LCD-Monitor oder im Sucher betrachten. Besonders günstig finde ich, das man den elektronischen Sucher noch stufenlos bis zu 90° nach oben drehen kann. Bei Aufnahmen in Bodennähe muss man sich nicht mehr hinlegen.
Für die Sucheranzeigen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich kurz vorstellen möchte:
-nur Monitor – wie der Name schon sagt Anzeige des Bildes im Monitor
-nur elektronischer Sucher – klar Anzeige über Sucher
-automatischer Modus – in der Grundeinstellung der Kamera erfolgt die Anzeige über das LCD-Display, schaut man nun in den Sucher, schaltet der Monitor aus und der Sucher wird eingeschaltet.
Der automatische Modus, lässt sich noch umprogrammieren. Dann erfolgt im Automodus keine Monitoranzeige und sobald man das Auge an den Sucher drückt, schaltet er sich ein. Das ist sehr günstig, da kein Strom unnötig verbraucht wird. Falls man eine andere Anzeige wünscht dann kann man sie im Handumdrehen über das Einstellrad anwählen.
Schaut man nun durch den Sucher, so kann man mit Hilfe des Zoomringes, manuell den Bildausschnitt wählen. Das geht meiner Meinung nach viel schneller und genauer als mit der Zoomwippe anderer Kameras.
Drückt man den Auslöser nun halb durch, so fokussiert die Kamera und misst die Belichtung. Je nach Einstellung der Belichtungsmethode wird nun automatisch Blende, Belichtungszeit oder beides automatisch eingestellt. Man kann auch die Belichtung in den manuellen Modus stellen und hat dann völlig freie Hand.
Hat die Kamera fokussiert und die Belichtung eingestellt ertönt ein kurzer Quittungston und der aktive Autofokussensor leuchtet kurz rot auf. Nun kann man den Auslöser voll durchdrücken und das Bild ist schon kurze Zeit später auf der Speicherkarte. Das dauert je nach Auflösung ein wenig. Anschließend ertönt wieder ein kurzer Quittungston.
Die Fokussierung erfolgt bei der Dimage sehr schnell und die Auslöseverzögerung ist kaum Nennenswert. Das finde ich absolut Spitze, da man so auch einmal einen Schnappschuss machen kann. Das war bei meiner Jenoptik leider nicht so, da man da eine Auslöseverzögerung bis zu einer Sekunde in Kauf nehmen musste.
Je nach Umgebung können auch die verschiedenen Quittungstöne der Kamera stören. Sie lassen sich alle in der Lautstärke verändern und auch ganz abschalten.

5.Aufnahmemodi
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Minolta hat in die Dimage 7i fünf verschiedene Motivprogramme integriert.
Da wären:
>Portrait – Bei diesem Programm steuert die Kamera eine hohe Blende. Dadurch wird eine geringe Tiefenschärfe erreicht, was ja bei einem Portraitfoto erwünscht ist, damit der Hintergrund unscharf gegenüber der Person erscheint.
>Sport – hier steuert die Automatik vorzugsweise eine sehr kurze Belichtungszeit, damit auch sehr schnelle Bewegungsabläufe knackig scharf abgebildet werden.
>Sonnenuntergang – damit erreicht man schöne starke Farben bei schlechten Lichtverhältnissen.
>Nachtportrait – Bei diesem Programm wird das Blitzgerät so gesteuert, das man noch genügend Hintergrund mit erkennen kann und die Lichtstimmung schön rüberkommt.
Natürlich gibt es an der Dimage 7i auch die, von der manuellen SLR bekannten Belichtungsmessmethoden, die ich nocheinmal kurz erwähnen möchte:
>P – Programmvollautomatik (der Anfängermodus)
>A – Zeitautomatik, hier stellt man die Blende manuell ein und die Kamera steuert die Belichtungszeit
>S – Blendenautomatik, manuelle Belichtungszeit / automatische Blendenwahl
>M – manuell, Zeit + Blende werden manuell eingestellt

Weiterhin kann man die Bildfolgefunktionen folgendermaßen einstellen.

>Einzelbild – die Standarteinstellung
>Serienbild – Aufnahme nach Aufnahme solange man den Auslöser drückt
>Selbstauslöser – Verschlussauslösung nach 10 Sekunden
>Reihenaufnahme – Aufnahme einer Bildfolge mit unterschiedlicher Belichtung, Kontrast, Farbe bzw. Sättigung
>Intervall – die Kamera löst eine Anzahl Bilder (2-99) in einer Zeit von 1-10, 15, 20, 30, 45 bzw. 60 Minuten aus.
>UHS – Ultrahochgeschwindigkeitsaufnahmen bis 7 Bild/sek bei 1280x960 Pixel
Hat man den Überblick verloren und alles verstellt, dann genügt ein Druck auf die P-Taste und sie arbeitet wieder in der Programmvollautomatik.

6.das Objektiv
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Die Dimage 7i besitzt ein für den CCD-Chip entwickeltes Minolta-GT Objektiv. Es besteht aus 16 Elementen in 13 Gruppen, inkl. 2 AD Elemente. (anormale Dispersion / reduzieren die chromatische Aberration – zu deutsch: Linsen brechen die verschiedenen Lichtfarben unterschiedlich, dadurch kommt es zu leichten Unschärfen. Die AD-Elemente korrigieren das und man erhält eine perfekte Schärfe).
Der Brennweitenbereich beträgt 7,2-50,8mm das entspricht im Kleinbildformat 28-200mm. Es kann durch das Zuschalten des Digitalzooms um den Faktor 2 vergrößert werden (56-400mm)
Außerdem verfügt es über zwei Makro-Stellungen bei 28 und 200mm.
Die Lichtstärke schwankt, je nach Zoomstellung zwischen 2,8 und 3,5.
Der manuelle Zoomvorgang ( © bidone) läuft sehr gut und spielfrei. Innerhalb kürzester Zeit hat man den Bildausschnitt gewählt und kann auslösen.
Die tulpenförmige Metallsonnenblende rundet das positive Gesamtbild ab, da man so ein einstreuen von Gegenlicht wirkungsvoll einschränken kann.
Die Abbildungsleistung ist sehr gut und mir sind bis jetzt keinerlei Verzeichnungen aufgefallen.
Das Objektiv verfügt über ein Einschraubgewinde für Vorsatzfilter. Es hat 49mm Durchmesser.

7.Aufnahmeformate & Bildqualitäten
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Der 5-Megapixel Chip liefert die Bilddaten in folgenden Formaten:
2560x1920, 1600x1200, 1280x920, 640x480. Da kann man sich je nach Verwendungszweck das passende Format heraussuchen. Ich verwende meist das Format 1600x1200, da ich die Bilddateien über meinen Saba-DVD Player wiedergebe. Da hat sich dieses Format sehr gut bewährt.
Des weiteren kann man natürlich die Kompression der Bilder voreinstellen. Dabei hat man folgende Auswahlmöglichkeiten: RAW (unkomprimiert), super-fine (höchste Bildqualität / TIFF), fine (hohe Bildqualität / jpg), standart (Grundeinstellung / jpg), economy (niedrig / jpg)
Ich nutze meist die Einstellung fine und kann damit auf eine 128 MB Speicherkarte knapp 100 Fotos speichern.
Dabei ergeben sich folgende Dateigrößen bei 2560x1920 RAW: 9,5MB, SF: 14,1MB, Fine 2,1MB, Standart: 1,1MB, Economy: 670 KB, Filmsequenz: 250KB/sek

8.Belichtungsmessung
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Die Belichtungsmessung orientiert sich wieder an der klassischen Spiegelreflexkamera. Dabei stehen die gleichen Belichtungs-Messmethoden zur Verfügung. Deshalb möchte ich sie nur kurz nennen.
- Mehrfeldmessung mit 300 Segmenten
- Mittenbetonte Integralmessung
- Spotmessung (durch drücken der Spot-Belichtungstaste jederzeit zuschaltbar)
Je nach vorhandenen Umgebungslicht wählt die Kamera dabei noch die passende CCD-Empfindlichkeit aus. Sie ist auch manuell zwischen 100 und 800 DIN wählbar.
Die Belichtung lässt sich noch mit Hilfe der Belichtungskorrekturtaste in 1/3 Blendenwerten bis maximal 2 EV (Blendenstufen) verändern.

9.Fokus
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Der Fokus kann wie bei allen guten Kameras manuell oder automatisch erfolgen. Bei der manuellen Einstellung hat man am Objektivsocken einen Drehring, mit dem man die Schärfe frei wählen kann. Dieser Ring hat allerdings keinen Anschlag, so dass man manchmal etwas den Durchblick bei der Drehrichtung verliert. Vielleicht sollte das noch abgeändert werden.
Der Autofokus funktioniert sehr schnell und sicher. Nur bei sehr geringem Motivkontrast oder schlechten Lichtverhältnissen kann es Probleme geben.
Besonders gelungen finde ich den flexiblen Fokuspunkt. Damit kann man bei z.b. bei Stativaufnahmen den Fokuspunkt mit Hilfe des Vierwege-Knopfes auf dem Bildschirm verschieben, bis er auf dem gewünschten Motiv sitzt. Das ist sehr praktisch bei Markoaufnahmen, wenn das Motivhauptteil nicht mittig auf dem Bild ist.

10.Blitzfunktionen
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Das eingebaute Blitzgerät kennt die Funktionen Aufhellblitz, Vorblitz und Blitz auf den zweiten Verschlussvorhang. Die Leitzahl des eingebauten Blitzes schwankt zwischen 8 und 22 je nach gewählter CCD-Empfindlichkeit.
Mit einem Aufsteckblitz erreicht man natürlich andere Werte und hat auch mehr Möglichkeiten. Jeder Blitz mit Minolta Blitzschuh ist verwendbar.
Besitzt man einen Orginal-Minolta Blitz, kann man auch die drahtlose Blitzauslösung verwenden. (bidone)
Zur genauen Dosierung der Blitzleistung besitzt die Kamera zwei verschiedene Möglichkeiten.
1.ADI-Blitzmessung. Dabei werden mit Hilfe eines Vorblitzes die Entfernungs- und Reflektionseigenschaften des Motivs gemessen.
2.TTL-Vorblitz. Verarbeitet nur den Vorblitz. Wichtig bei der Verwendung von Filtern, die sich vor dem Objektiv befinden, damit sie in die Berechnung mit einbezogen werden.
Die Blitzstärke lässt sich weiterhin auch noch manuell einstellen, so hat auch der kreativste Fotograf freie Hand.

11.digitale Besonderheiten
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Natürlich können aktuelle Digitalkameras nicht nur sehr schöne Bilder aufnehmen, sondern verfügen zudem über Möglichkeiten, die man früher nur über viel Arbeit in der Dunkelkammer erreichen konnte. Die möchte ich natürlich auch noch mit erläutern.
-Kontrastregler: damit lässt sich der Motivkontrast in 7 Stufen anheben oder absenken
-Farbsättigung: hier kann man auch siebenstufig die Farbsättigung beeinflussen
-Filter: natürliche/lebendige Farben: ist das Motiv zu farbig oder zu flau kann man hier Abhilfe schaffen
-Schwarz/weiß: brauchte man noch für die Spiegelreflex einen teuren Schwarz-Weiss Film um einmal ein paar SW-Aufnahmen zu schießen, genügt hier ein Knopfdruck.
Dabei lässt sich das Bild auch 11-stufig von SW-nach Farbe einfärben.
Weiterhin kann man zu jedem Bild eine kurze Tonnotiz speichern. Diese Funktion ist allerdings ein wenig in den Menüs vergraben.
Dann hat man noch die Möglichkeit kurze Filmsequenzen aufzunehmen. Dabei wird solange aufgenommen, bis der Auslöser ein zweites Mal gedrückt wird. Format 320x240 Pixel mit Ton. Maximal 60 Sekunden.
Das Display der Minolta läßt sich sehr gut ablesen. Es zeigt alle wichtigen Einstellungen an. Man kann die Belichtungszeit und Blende der letzten Aufnahme sehen, man sieht eventuell eingestellte Belichtungs- oder Farbkorrekturen. Der Bildzähler der schon gespeicherten Bilder sowie die Qualitätseinstellung kann man ebenfalls noch ablesen.
Die Helligkeit des Monitors kann man mehrstufig im Menü verändern und damit der Umgebungshelligkeit anpassen..

12.Speichermedien
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Als Speichermedien kommen Compact-Flash Karten der Typen I und II zum Einsatz. Dank der großzügigen 16MB Karte, die Minolta mitliefert, sollte man gleich eine 128 MB Karte als Minimum mit kaufen, falls man keine besitzt. Ich hatte zum Glück noch die Karten meiner Jenoptik, die hier problemlos funktionieren.
Weiterhin ist auch der Einsatz eines Microdrives bis 1GB möglich, was aber den Stromverbrauch zusätzlich erhöht.
Ich habe bis jetzt Speicherkarten von vier verschiedenen Herstellern ausprobiert. Si funktionieren alle tadellos und sind zu 100% kompatibel. Das ist auch nicht bei jeder Kamera selbstverständlich.

13.die Software
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Minolta stellt sich hier ein wenig geizig hin. Als Software erhält man nur das Programm Minolta Image-Viewer. Damit kann man die Bilder über USB in den Computer übertragen, und einfache Bildbearbeitungen durchführen.
Die Übertragungsgeschwindigkeit ist allerdings sehr schnell. Bei der Jenoptik hat das ewig gedauert.
Aber eine gute Bildbearbeitungssoftware sucht man vergeblich – das finde ich ehrlich gesagt arg popelig. Bei vielen anderen Kameras der unteren Preisklasse hat man da mehr dabei.
Was ich bei der Image Viewer Software aber sehr gut finde, ist das sie alle relevanten Daten der Aufnahme anzeigt. Nicht nur Datum und Zeit, auch Kameramodell, Blende, Verschlußzeit, Brennweite usw werden mit angezeigt. Das ist Klasse, da man so später beim sichten der Fotos noch einiges lernen kann. Warum z.b. eine Aufnahme besser ist wie die andere. Wer früher darüber etwas wissen wollte, musste die Daten mühselig aus der Spiegelreflex auslesen oder Buch führen.

14.Ladegerät
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Da beigepackte Ladegerät ist ein einfaches Konstantstromladegerät, das bei 4 Akkus einen Strom von 460 mA pro Zelle liefert. Da benutze ich lieber meinen Conrad-Chargemanager. Der berücksichtigt die vorhandene Restladung und so wird eine Überladung vermieden.
Allerdings besser als gar kein Ladegerät ist es allemal und für den Urlaub mag es auch angehen.

15.Vorteile
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- sehr hohe Auflösung
- manueller Zoom
- riesiger 7-facher Zoombereich (28-200mm KB)
- schnelle Einsatzbereitschaft
- sehr kurze Auslöseverzögerung (0,1 – 0,17s)
- gute Verarbeitung
- viele kreative Eingriffsmöglichkeiten
- alle Kabel sind dabei
- schwenkbarer Sucher
- zweifacher Digitalzoom
- schnelle USB-Bildübertragung
- Bedienung über Einstellräder für alle wichtigen Funktionen
- Hohe CCD-Empfindlichkeit 100-800 DIN

16.Nachteile
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- hoher Stromverbrauch (Ersatzakkus sind Pflicht)
- popelige Softwareausstattung
- Batteriefach schließt schwer
- keine Abblendtaste, mit der man die Schärfentiefe bei der Arbeitsblende beurteilen kann
- kein Drahtauslöser anschließbar

17.Preis
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Ja der Preis, der ist natürlich nicht ohne. Die UVP beträgt 999€. Beim Mediamarkt kostet sie zur Zeit 949€.
Ich habe sie bei der Fa.Fotobrinker bestellt, da kostet sie heute (24.5.03) 769€. Die Firma liefert innerhalb von 2-3 Werktagen und ist sehr zuverlässig, ich habe schon drei Mal dort bestellt und alles ist in einwandfreien Zustand bei mir angekommen.
Wen es interessiert hier die URL: http://www.fotoversand-brinker.de/

18.Fazit
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Mit der Minolta Dimage 7i habe ich endlich eine Kamera gefunden, die meine Spiegelreflexkameras beinahe ersetzen kann. Es gibt eigentlich kaum noch Aufnahmesituationen, denen sie nicht gewachsen ist.
Die Auslöseverzögerung ist kaum spürbar und auch die Einsatzbereitschaft ist schnell hergestellt.
Das manuelle Zoomobjektiv, mit der sehr praxisnahen Brennweite von 28-200mm ist für mich das Highlight und mit Hilfe des Digitalzoomes kann man die Brennweite noch verdoppeln, das war mit der Hauptgrund mir die Dimage 7i zu kaufen. Einen Weitwinkelbereich von 28mm bieten sonst auch nur wenige Digitalkameras.
Der Lieferumfang ist nahezu komplett, nur die Softwareausstattung könnte etwas großzügiger sein. Die 16MB Speicherkarte kann man allerdings nur eine Frechheit nennen, was soll man mit einer Speicherkarte, die in der höchsten Auflösung gerade mal ein Bild fasst.
Das Bedienkonzept finde ich sehr gelungen, da es sich an eine manuelle Spiegelreflexkamera anlehnt. Das heißt man kann alle wichtigen Funktionen durch drehen an den Einstellrädern in sekundenschnelle einstellen. Man muss nur selten in Menüs graben.
Am Stromverbrauch sollte Minolta noch arbeiten, da er wirklich sehr hoch geraten ist. Aber durch ein paar Ersatzakkus kann man das Problem locker lösen.
Alles in allem bin ich mit der Kamera super zufrieden und würde sie jederzeit wieder kaufen. Durch die kleinen Schwächen ziehe ich einen Stern ab, so bleiben ****-4 Sterne übrig.

© 2003 bidone

P.S. Dieser Bericht erhält keine Erfahrungen, die ich nicht selbst gemacht habe!

P.P.S. Wer noch Fragen hat kann ja einen Kommentar hinterlassen, ich werde es dann in den Bericht einarbeiten oder ins GB posten.


Geschrieben am: 25. May 2003, 14:03   von: bidone



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