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Übersicht > Computer > Mainboards
Vorteile: sehr gut erweiterbar
| Nachteile: keiner
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| Das Emnic 8ttx+ bietet alles, was man für die Zukunft braucht |
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Bericht wurde 3466 mal gelesen
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Produktbewertung:
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sehr gut
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Bericht wurde 1 mal kommentiert
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Berichtbewertung:
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Nach langer, langer Zeit und Überlegung habe ich mich endlich entschlossen, mein System aufzurüsten, genauer gesagt, ich bin am 8.8.01 zu meinem Händler einkaufen gefahren und am 10.8 ging die Panik los.
Mein guter Bekannter mit Ahnung rief mich Mittags an, ob ich einkaufen war und sagte, das er jetzt Zeit hätte, mir zu helfen.
Da war es 13 Uhr, da sagte ich ihm, ich muß nur noch alle meine Daten sichern und das er dann gegen 13.30 Uhr bei mir sein könnte.
Er kam denn auch, ich war gerade mit den Backups fertig, ich zog alle Kabel meines Kabelsalats vom Tower ab und stellte es den ganzen Tower auf den großen Eßtisch im Computerzimmer.
Nun konnte es also losgehen, nämlich aufschrauben, Deckel ab, auf die Seite gelegt das Teil und dann sah ich, was vor uns lag.
Also weiter denn, Das Antistatic-Armband, welches mein Kumpel Jens mitbrachte, an den Arm und am Tower an Masse gelegt, den Stecker wieder in die Steckdose, nachdem natürlich der Powerschalter am Netzteil auf Null stand.
Nun kam die Arbeit, die folgender Massen ablief:
Zuerst alle Kabel und Stecker von der Hauptplatine ab und bei Seite geräumt, dann alle Karten abgezogen und ausgebaut.
Als nächstes kam der Schraubendreher an die Arbeit, der die
6 Halteschrauben fürs Gigabyte-Mainboard herausdrehen mußte.
Dann konnte ich das Mainboard endlich herausnehmen und beiseitelegen.
Nun kommen wir zum eigentlichen Thema meines Berichtes, nämlich das Auspacken und Einbauen des neuen Mainboards.
Es nennt sich ganz genau ENMIC 8TTX+ von der
Firma ENMIC in 23923 Schönberg.
Hotline: 038828/37-0 Fax: 038828/3710
Für dieses Board habe ich mich aufgrund von Testberichten in
PC-Zeitschriften entschieden, wo es derzeit auf Platz 1 bzw. 2 stand.
Es kostete bei meinem Händler 348,- DM und ist geeignet für alle Größen der AMD-Prozessoren, wobei ich mich für den
Athlon-Thunderbird 1,2 GHz,Typ C mit 266 FSB entschieden habe.
In der Verpackung des Board befand sich also folgendes:
8TTX+ Mainboard, 8TTX+ Handbuch in deutsch und Englisch,
Floppy-Kabel, 3 IDE HDD-Kabel(2x UDMA 100, 1x UDMA33),
USB Slotblende, Treiber CD und Norton Antivirus/Ghost CD.
Zu den Eigenschaften des Boards gehört folgendes:
Prozessor - Das 8TTX+ basiert auf dem AMD-Athlon Prozessor im Sockel A Format und unterstützt Taktfrequenzen von 600 MHz - 1,2 GHZ., wobei mein Händler mir zusagte, das es mit neuem Bios auch für größere Frequenzen geht.
Die externe Taktfrequenz für die CPU (FSB) wird über einen Jumper oder das Bios eingestellt.
Chipsatz - Das Mainboard ist ausgestattet mit dem
VIA Apollo KT 133A Chipsatz(VT82KT133A; VT82C686B).
Speicher - Unterstützung bis zu 1,5 GB SDRAM (Minimum 32MB)
Das 8TTX+ unterstützt "Error Checking and Correcting"(ECC), wenn SDRAM-Module mit Parität verwendet werden.
Erweiterungssteckplätze - 1x 16 bit ISA Slots,
6x 32 bit PCI Slots, 1x 4X AGP Slot
On Board I/O - Ausgestattet mit "on Chip Multi I/O"
1x Floppy Anschluß, 1x paralleler Anschluß (EPP,ECP) und 2x serielle Anschlüsse (16550 Fast UART).
Bemerkung: Der japanische "Floppy 3 mode" wird ebenfalls unterstützt.
On Board PCI/IDE - 2 unabhängige high Performance PCI IDE Schnittstellen für maximal 4 PIO Mode 3/4
und Ultra DMA 33/66/100.
Extra IDE Port basierend auf dem HPT370
(UDMA 66/100 & IDE Raid Controller) für bis zu 4 weitere UDMA 33/66/100 Geräte.
Bios - Ausgestattet mit dem Award Plug & Play BIOS.
Das "Flash Memory" ist jederzeit mit einer neuen Biosversion aktualisierbar.
USB - Die VT82C686B unterstützt 4 "on Board" USB Anschlüsse,
Zwei befinden sich im I/O Shield des Mainboards.
Die anderen zwei können über separate Kabel in Betrieb genommen werden (liegen auch bei).
Special Features -
STR (Suspend to Ram) Funktion.
CPU Vscore und VIO-Einstellung über das BIOS.
CPU Takt und Multiplikator-Einstellung über das BIOS.
AGP Power (Spannung)Einstellung über das BIOS.
P80P Debug Card (POST Card) mit integrierter ON Board Anzeige.
Integrierter AC97 Digital Audio Sound.
"Resume by Alarm" - Diese Funktion erlaubt es Ihnen, ihr System zu einem von Ihnen vorgegebenen Zeitpunkt zu starten.
"Power Loss Recovery" - Diese Funktion- sofern aktiviert- startet ihr System nach einem Stromausfall wieder automatisch.
Unterstützt CPU "Hardware Sleep"
und SMM (System Management Mode).
"Keyboard power ON" Funktion (KBPO).
Integrierter WOL (Wake-up on Lan)Anschluß.
Integrierter AC97 PCI Audio.
Das Handbuch ist sehr ausführlich, jede Jumpereinstellung ist abgebildet und erklärt, 70-80 % der Bios-Einstellungen sind auch sehr gut erklärt und abgebildet.
Hier nun die Fortsetzung meiner Arbeit:
Als erstes mußte ich nun die Jumper für meine Bedürfnisse mit Hilfe des Handbuch alle richtig setzen.
Der AMD-Prozessor war zum Glück schon von meinem Händler in den Slot gesteckt und ich mußte nur noch mit etwas Leitpaste den Kühler aufklemmen und ans Board anschließen.
Dann kam der Einbau des Boards und der Wechsel des Netzteil, da ich nur ein 250 Watt-Teil hatte und von AMD mindestens 300 Watt empfohlen werden, welches ich mir dann auch besorgt hatte.
Nachdem ich noch 2 zusätzlich Stützsockel für das Board eingeschraubt hatte, war es dan endlich an seinem Platz.
Es ist übrigens ein ATX-Board bzw.Tower.
Nun tauchte des nächste Problem auf, die Kabel waren für meinen obenliegenden Brenner zu kurz, sodaß ich auch noch meine zwei Festplatten umbauen mußte.
Als ich das dann gemacht hatte, konnte ich auch alle Kabel wieder richtig anstecken.
Nun habe ich, nachdem auch meine Netzkarte und die Grafikkarte wieder an seinem Platz war, den PC in noch offenem Gehäuse angeschlossen und siehe da, es hagelte gleich beim Hochfahren Fehlermeldungen.
Das lag natürlich an noch falschen Treiber vom alten Board und den vielen dateien. die Windows nich mehr wiedergefunden hat.
Ich installierte also die neuen Treiber, die ich mir vorher für das Board aus dem Netz besorgt hatte und installierte auch Windows neu.
Bei der Gelegenheit habe ich mir gleich Windows-ME installiert, woüber ich auch schon geschrieben habe.
Somit lief mein Rechner um circa 22 UHr erstmal wieder und ich mußte dann alleine noch Nachtschicht einlegen, um alles wieder einzurichten und meine gesicherten Daten wieder neu aufzuspielen.
Mein Rechner ist jetzt wirklich sehr schnell geworden, das Board bietet jedenfalls noch jede Menge Möglichkeiten, wie ihr Oben gelesen habt und mir fehlt jetzt nur noch eine schnellere Grafikkarte.
Aber Einiges muß ich noch erwähnen, nämlich das der AC97 vor 3-4 Wochen noch einmal ein Update bekommen mußte, welches ich mir von VIAtech holen mußte.
Das war deshalb nötig, weil der Chipsatz kleine Bugs hatte, die jetzt beseitigt sein sollten.
Außerdem habe ich erst nach Anruf bei der Interact-Hotline erfahren, das mein Lenkrad mit dem AC97 nur funktioniert, wenn im BIOS der MPU 401 enabled ist, was ich getan habe und es funktioniert.
Im Großen und Ganzen ist dieses ein Superboard und hält. was die Testberichte versprechen.
(C) banni1959
Geschrieben am: 13. Jan 2002, 19:17 von: banni1959
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