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Übersicht > Telekommunikation > Handys > Nokia > Nokia 6150

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Robust
große Tastatur
Dualband (also auch für o2 nutzbar)
Vibrationsakkur erhältlich
T9 nachrüstbar
sehr zuverlässig
einfach Top

Nachteile:
groß
schwer
Antenne




Das beste Nokia Oldie
Bericht wurde 1294 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorwort
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Heute möchte ich mal über ein ganz besonderes Handy von Nokia, Modell 6150 schreiben. Zwar inzwischen ein Oldy, aber meiner Meinung nach das Beste, was Nokia jemals hergestellt hat. Vom 5110 / 5130, was das erste *Volkshandy* war, bis hin zum 7110 hat Nokia Top-Produkte geliefert, die unkaputtbar waren. Danach war es vorbei mit der Freude, 3210 ist und bleibt ein Flop, 3310 sofort vom 3330 überholt, 6210 war das, welches immer ausgeht, und keines der Geräte war mehr genauso robust.

Welches ist es?
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Das Gerät kam ca. im Jahr 1998 auf den Markt. Derzeit hatte das Nokia 5110 und 5130 die Privatkundenwelt erobert, und o2 schlug unter dem Namen Viag Interkom auf den Markt, und brachte den Tarif mit dem Häuschen, für den sich alle interessierten. Viele Menschen kauften derzeit ihr erstes Handy, und fast alle Handybesitzer hatten das 51xx. Es gab natürlich auch Personen, die – vielleicht aus Patriotismus – ein Siemens nahmen.

Funktionen
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Das Gerät ist das erste Dualbandhandy von Nokia, und hat, bis auf den erweiterten Speicher, exakt die gleichen Funktionen, wie das Vorgängermodell 6110 / 6130.
SMS-Kurzmitteilungen – Darauf komme ich weiter unten noch genauer zu sprechen.
Uhr: Läßt sich verbergen oder permanent im Display anzeigen.
Wecker: Früher hat man gesagt, schön - es gibt eine Wecker, wogegen man heute sagt, es gibt nur einen Wecker. Aber dieser Wecker ist sehr zuverlässig, klingelt (und vibriert, wenn Vibra aufrüstet) und man kann das Handy auch ausschalten – der Wecker klingelt trotzdem.
Taschenrechner und Kalender sind auch da. Allerdings ist der Organizer, der auf Wunsch bei Terminen klingelt sehr klein. Also muß man hinterher entweder die Eintragungen wieder löschen, oder man nimmt ihn nur als Geburtstagskalender.
Benutzerdefinierte Profile: Hier stellt man sich Klingetön, Vibra, SMS-Ton und so weiter ein.
Infrarot-Schnittstelle: Eine Technik, um Daten zu übertragen, die sehr hilfreich ist, und inzwischen etwas durch Bluetooth ersetzt wird.

TECHNISCHE DATEN:
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Mit den Maßen von 47 x 129 x 28 mm mm und 142 g. War es für damaliger Verhältnisse schon kleiner geworden, ist für heutige Verhältnisse aber eindeutig zu groß oder wenigstens sehr groß.

Speicherverwaltung
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150 Einträge mit Namen und Rufnummern im Mobiltelefonspeicher, bis zu 250 Einträge auf der SIM-Karte (die tatsächliche Anzahl der Speichereinträge auf der SIM-Karte ist SIM-Karten-abhängig) Damit kommt man also auf 400 Einträge, was ich als völlig ausreichend empfinde. Allerdings wird man nicht 400 verschiedene Kontakte speichern können, da für jeden Namen nur eine Nummer gespeichert werden kann. So hat man dann zum Beispiel für einen Freund, nennen wir ihn Tomas z.B. drei Einträge, einmal privat (Tomas p), einmal auf der Arbeit (Tomas d) und einmal das Handy (Tomas D2).

Mitteilungsfunktionen
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Senden und Empfangen von Mitteilungen mit bis zu 160 Zeichen. Ich finde diese Begrenzung nicht unbedingt schlecht, weil man so im Vergleich zu der neuen Modalität, wo die SMS beliebig lang sein können, noch bemerkt, wie viel Geld man fürs smsen ausgiebt. Wieviel Zeichen bereits eingetippt sind, zeigt das Handy an.
Im Ausgang der SMS – Funktion kann man sich Notizen einspeichern, so habe ich das jedenfalls immer gemacht.

Kommunikation ohne Kabel
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Infrarot-Schnittstelle für kabellose Kommunikation zwischen Mobiltelefon und kompatiblem PC oder Drucker (keine Zusatzausstattung erforderlich) Übertragen von Namen und Rufnummern zwischen kompatiblen Mobiltelefonen über die Infrarot-Schnittstelle. Rufnummern und Klingeltöne können über Infrarot übertragen werden. Wenn alles funktioniert ist Infrarot toll, aber leider geht es nicht immer. Mein früherer Laptop hatte z.B. Infrarot, wollte aber nie mit meinem Handy kommunizieren. Irgendwann habe ich mir auch mal billig so eine Handysoftware für Klingeltöne, Logos und so weiter gekauft, wo ich leider auch feststellen mußte, daß ich mit Infrarot nicht weiterkomme.

Anrufverwaltung
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Kurzwahl: für bis zu 9 Namen (Taste 1 ist immer für die Sprachmailbox reserviert). Dieses Feature ist sehr schön, wenn man sich merken kann, welche Telefonnummer unter welcher Kurzwahlnummer gespeichert ist. Wenn man jedoch die Kurzwahltasten eher selten benutzt, und daher immer wieder vergessen hat, was wo gespeichert ist, kommt man im Telefonbuch schneller an die Nummer.
Wahlwiederholung der zuletzt gewählten Rufnummer und Anzeige der Anruflisten der gewählten und angenommenen Anrufe sowie der Anrufe in Abwesenheit (Anzeige der gesamten Liste durch Drücken der grünen Hörertaste). Diese Funktion ist auch sehr hilfreich, und erstezt meiner Meinung nach die Kurzwahlfunktion, weil man unter Anrufliste immer die wichtigsten Ansprechpartner sofort findet.
Wahl von Notrufnummern wie 112 auch ohne SIM-Karte und bei aktivierter Anrufsperre möglich: Dieses Feature ist eigentlich bei allen Handys möglich.
Anklopfen und Halten sind Funktionen, die ich immer gleich erstmal ausgestelle, weil ich diese Funktionen als Unsinn empfinde. Rufumleitung brauche ich normalerweise auch nicht, stelle ich nur bei Bedarf ein – dann wird der Anruf entweder auf die Mailbox oder auf eine andere Nummer umgeleitet.
Festgelegte Rufnummern (diese Funktion gestattet nur Anrufe zu vorher auf der SIM-Karte festgelegten Rufnummern): Eine Art Sicherung, für Kinder oder wenn das Handy mal gestohlen wird.

Unterstützte Netze
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Das Handy ist das erste DUALBANDHANDY von Nokia, welches auf der Frequenz GSM 900 und 1800 sendet und empfängt. Auf der Frequenz 900 senden D1 und D2, und auf der Frequenz 1800 Mhz senden o2 und E+. Mit dem 6150 hatte o2, was früher Viag Interkom hieß seinen Einstieg in den Markt, denn das Besondere bei Viag war, daß man beide Frequenzen benötigte, weil Viag einen Roaming Vertrag (der heute noch besteht) mit D1 hatte, um sein noch sehr kleines Netz auszugleichen. Überall, wo kein Viag -Netz war, loggt sich das Handy automatisch ins D1 Netz ein. Daher zog das Modell 6150 von Nokia besondere Aufmerksamkeit auf sich, und daher ist dieses Modell das empfehlenswerteste Gerät (neben dem häßlichen 7110) unter den Oldis, also unter den Unkaputtbaren.

Akku
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Akku-Leisungen bei dem besten Akku, den man sich dazu kaufen müsste.
Sprechzeit: 2 Std. 15 Min. - 5 Std., Stand-by-Zeit: 270 Std. Enthalten ist aber der Li-Ionen - Standard-Akku.
In der Realität heißt das, wenn der Standard - Akku neu ist, braucht man ihn in der ersten Zeit nur alle 3 Tage aufladen, es sei denn man hat sehr viel telefoniert und gesmst. Der mitgelieferte Akku wird etwas länger als 2 Jahre halten, bis man nach jedem Gespräch gleich wieder aufladen muß.
Hier wurde endlich ein Akku mit Vibrationsalarm mitgeliefert.

Haltbarkeit
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Ich hatte von vielen Leuten gehört, daß das Nokia 6150 nie kaputt geht. Diese Erfahrung kann ich bestätigten. Das Gerät, welches ich zu Hause habe, ist 1998 gekauft, und funktioniert heute noch. Man möchte es gar nicht weggeben.

Benutzbarkeit
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Ich fand das 6150 immer sehr gut zu benutzen, weil es eine sehr einfache Menueführung hat, und eigentlich alles dran ist, was man braucht.
Vibrationsalarm, der glücklicherweise im mitgelieferten Akku enthalten ist, ist mir wichtig – wichtiger als Klingeltöne, weil ich so nichts von den eingehenden Anrufen und SMS verpasse, aber nicht jeder darauf aufmerksam wird. Dennoch hat das Handy 35 Klingeltöne, und es lassen sich ein paar eigene Klingeltöne zusätzlich abspeichern.
Die Erinnerungsfunktion, kann man auf jeden Fall gut gebrauchen.
Der Oberschalenwechsel ist auch eine schöne Sache, die bei den aktuell im Laden stehenden Geräten gar nicht mehr üblich ist. Allerdings ist es bei diesem Modell anders als beim Privatkundenhandy 5110/5130, wo man die Oberschalen aufstecken kann. Hier muß man sich einen Torx 6 Schraubenzieher kaufen, und die Cover ab- und aufschrauben. Dies habe ich aber trotzdem gemacht, weil ich das Optische des Gerätes tunen wollte.
Nicht nur die Oberschale kann ausgetauscht werden, sondern auch die LEDs und die Software. So haben manche Leute z.B . blaue Beleuchtung. Per Softwarewechsel kann man z.B. einen Dimmer, andere Klingeltöne, andere animierte Gifs für die Menuepunkte. Das ist aber wohl ehrer etwas für Freaks. Das Betreiberlogo kann man auch ersetzen, mit der passenden Software auf CDRom sogar selbst erstellen.

Fazit
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Insgesamt ein tolles Gerät, sehr zuverlässiges, robustes Gerät. Heutzutage ist das 6150 für um die 10,- € (+ Versandkosten) zu erhalten; natürlich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt.
Für Leute, die sich eine Prepaid – Karte ohne Handy holen wollen, ein Vertrag für die halbe Grundgebühr, ein Handy für die Kinder, oder aus welchen Gründen auch immer ein billiges Mobilfunkgerät brauchen, bietet sich dieses Gerät an, weil es sehr einfach zu bedienen und sehr robust ist. Vor allem alte Menschen wissen die großen Handys, die noch nicht so viel Schnickschnack haben zu schätzen. Die Akkus kann man im Internet nach wie vor kaufen, nur im Laden nicht.
Obwohl dieses Gerät wirklich etwas ganz Besonderes ist, würde ich persönlich vermutlich lieber 20,- € bei eine Privatverkäufer oder mehr bei einem gewerblichen Verkäufer ausgeben, um ein möglichst kleines Gerät zu bekommen. Denn ich denke auch daran, daß ich mal ohne Tasche und ohne Hosentasche ein paar Schritte laufen möchte, und irgendwo muß das Handy dann hin. Außerdem muß auch nicht jeder gleich sehen, was für ein Handy ich habe.


Geschrieben am: 20. Sep 2006, 10:09   von: campimo



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