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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Kleingeräte > Fleischwolf

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
solide, schnelle Verarbeitung, gute Erweiterungsmöglichkeiten

Nachteile:
Reinigungsprozedur




Damit mache ich appetitliches Hackfleisch
Bericht wurde 590 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Wer kennt das nicht man kauft im Supermarkt oder beim Metzger Gehacktes (Mett) das sieht im Supermarkt auch immer sehr appetitlich aus. Aber wenn man dann nach Hause kommt sieht das schon anders aus, da es im Verkaufsraum mit einer Speziallampe beleuchtet wird, so dass auch schlechte Qualität gut aussieht.
Wenn man es dann genauer anschaut sieht man gefärbtes Fett oder es ist sehr stark gesalzen (Salz ist billig und bindet zusätzlich noch zugesetztes Wasser!) Irgendwann hatte ich das satt und entschied mich dafür das Gehackte selbst herzustellen.
Dazu kaufte ich mir einen Fleischwolf der Firma Ritter. Ritter ist eine deutsche Firma, die qualitativ sehr gute Geräte herstellt.

Aufbau

Das Gerät besteht aus der Motoreinheit und dem anzusetzenden Schneidwerk.
Die Motoreinheit besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit einem starken Motor. Der Motor hat eine Nominalleistung von 250W. Maximal kann man ihn mit 550 W belasten.
Die Schneideinheit besteht aus dem Gehäuse, der Förderschnecke, einer Feder, einem Kreuzmesser und verschiedenen Lochscheiben.
Je nach dem, ob das Produkt grob, mittel oder fein geschnitten sein soll, wählt man die passende Lochscheibe aus.
Dann gibt es noch eine Einfüllschale und einen Stopfer.
Für den Spezialisten liegt auch noch eine Wurstfüllvorrichtung bei. Damit kann man dann selbst Würste herstellen.

Inbetriebnahme:

Der Zusammenbau ist kinderleicht und in der Bedienungsanleitung sehr ausführlich erklärt. Meiner Meinung kann man dabei nichts falsch machen.
Man setzt also die Förderschnecke mit Feder, Kreuzmesser und Lochscheibe in das Schneidwerkgehäuse und schraubt das Ganze mit dem Verschlussring zusammen.
Nun setzt man die fertig montierte Schneideinheit an das Motorgehäuse und verriegelt es mit dem Bajonettverschluss. Oben setzt man noch die Einfüllscheibe auf das Gehäuse, das erleichtert das einfüllen und schon ist alles fertig. Das klingt jetzt vielleicht kompliziert ist aber in einer Minute erledigt.

Die Verarbeitung:

Man schaltet das Gerät ein und füllt in den Einfülltrichter sein grob vorgeschnittenes Fleisch, das man mit dem beiliegenden Stopfer in das Gerät hineindrückt. Das Fleisch wird nun in Nullkommanichts geschnitten und tritt an der Lochscheibe fertig geschnitten heraus. Der ganze Vorgang geht ohne Kraftanstrengung (gegenüber dem Fleischwolf mit Handbetrieb) und blitzschnell. Die Maschine schafft satte 1,2 Kg pro Minute!
Als letztes sollte man eventuell mit zu scheidende Zwiebel hineingeben.
Um zu vermeiden, das größere Mengen von Fleisch im Gerät zurückbleiben, empfiehlt es sich noch ein gewässertes Brötchen ?durchzujagen?. Da kommt dann der Rest noch heraus.
Nach der Benutzung muss das Gerät natürlich wieder auseinandergenommen und gereinigt werden.

Zubehör:

Als Zubehör kann man noch einen Getreidemühlenvorsatz KGZ1 und einen Gemüseraffelvorsatz KRZ1 kaufen, damit kann man das Gerät noch universeller einsetzen.

Erfahrungen:

Ich nutze das Gerät jetzt seit einem Monat und finde es wunderbar. Wenn ich gewusst hätte, wie problemlos das Gerät funktioniert, hätte ich es mir schon viel früher gekauft.
Die hergestellten Produkte sind denen im Supermarkt in allen Belangen überlegen. Sie werden frisch hergestellt, es kommt nur das hinein was auch hinein soll und keine Restprodukte, die im Supermarkt schon mal mit ?durchgemüllert? werden.
Das Gerät vermittelt einen sehr guten Qualitätseindruck und wird bestimmt viele Jahre seinen Dienst verrichten.

Im Internet:

Wer sich vorab mal im Internet informieren möchte findet unter www.ritterwerk.de die Seite des Herstellers.

Der Hersteller:

ritterwerk GmbH
Industriestraße 13
82194 Gröbenzell
Telefon 08142-51041
Fax 08142-58223
email: marketing@ritterwerk.de

Zum Schluss noch der Preis:

99.95Euro habe ich für das Gerät (allerdings im Fachgeschäft) bezahlt. In Mediamarkt & Co habe ich das Gerät noch nicht entdeckt.

Also dann vielen Dank für die Lesung und vielleicht stellt Ihr ja Euer Gehacktes bald auch selbst her. Es lohnt sich!

© 2002 bidone


Geschrieben am: 26. Jan 2003, 08:41   von: bidone



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