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| Burnout-Syndrom -> Ausgebrannt durch den Job |
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k/a
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Es beginnt harmlos. Man fühlt sich bloß ein bisschen lustlos und leer. Die Arbeit macht keinen Spaß mehr. Wenn man morgens in die Straße einbiegt, in der sich das Büro befindet, würde man am liebsten wieder umkehren. Doch diese Unlust beschränkt sich nicht nur auf die Arbeit. Freizeiteinladungen sagt man immer häufiger ab, einfach, weil man zu k. o. ist. Dann manifestiert sich der Zustand. Im Alltag erlebt man keine Höhen und Tiefen mehr, man ist gleichgültig. Körperliche Erschöpfung kommt dazu. Mit immer mehr Energieaufwand scheint man immer weniger zu erreichen. Man distanziert sich von seinen Mitmenschen und vereinsamt. Kurz gesagt: Man ist ausgebrannt. Und so heisst auch die Krankheit: Burnout, von to burn out = ausbrennen. Den Auslöser dafür muss man immer im Beruf suchen. Jobwechsel, Beförderung, Berufseinstieg sind typische Situationen, die das Burnout-Syndrom verursachen können. Oft ignorieren Betroffene ihre Situation, bis erste körperliche Beschwerden auftreten. Das sind psychosomatische Erkrankungen, wie Herzprobleme, Magen-Darmbeschwerden, Rückenschmerzen und viele andere. Erst dann gehen die meisten zum Arzt und erhalten den Rat, zum Psychiater oder Psychologen zu gehen. Eine Gesprächstherapie spürt die Ursachen des Burnout-Syndroms auf und hilft, Lösungen zu finden.
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Um das jetzt alles noch einmal auf den Punkt bzw. in eine kurze medizinische Abhandlung zu bringen:
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Als Burn-out-Syndrom bezeichnet man einen Symptomkomplex, der den Verlust der körperlischen und seelischen Leistungsfähigkeit, sowie die Fähigkeit, diese Kräfte zu regenerieren umfasst. Das Syndrom tritt vor allem bei Angehörigen sozialer Berufe (Krankenschwestern, Ärzte, Sozialarbeiter, Lehrer) auf.
Ursache:
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Überengagement im Beruf. Der Beruf wird zum Lebensinhalt, der Betroffene fühlt sich unentbehrlich und verleugnet seine eigenen Bedürfnisse. Das Verhältnis von Energieeinsatz und erreichtem Ergebnis kehrt sich zunehmend um. Der Helfer hat das subjektive Gefühl, der Anforderung nicht gerecht werden zu können.
Verlauf:
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Es lassen sich verschiedene Phasen unterscheiden, die einem zunehmenden Schweregrad entsprechen.
Anfangsphase
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. chronische Müdigkeit und
. Energiemangel sind die ersten Warnzeichen.
Phase reduzierten Engagements
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. ausgeprägter Überdruss an der Arbeit
. Fehlzeiten nehmen ui
. der Betroffene reagiert auf sein Umfeld mit
- Schuldzuweisungen
- Frustration und/oder
- Aggression
Abbauphase
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. Leistungsabfall
. Konzentrationsstörungen
. häufige Flüchtigkeitsfehler
. der Betroffene macht nur noch "Dienst nach Vorschrift"
. der Betroffene reagiert auf Veränderungen starr und unflexibel
Phase der Verflachung
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. emotionaler, sozialer und geistiger Rückzug des Betroffenen, welches sich auf das Privatleben auswirkt
. feindseliges Verhältnis zu seinem Klienten
-> nennt man auc Depersonalisation
. psychosomatische Beschwerden (erhöhte Infektanfälligkeit, Kreislauferkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen)
. Gefahr des Drogenmißbrauchs steigt
. Selbsttötungsgedanken tauchen auf
Behandlung:
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Vorbeugend sollten gefährdete Personen ihr Privatleben pflegen, um Belastungen im Beruf besser kompensieren zu können.
Das Erlernen von Konfliktstrategien und die Fähigkeit sich rechtzeitig gegen Überforderung zu wehren bzw. Kompromisse anzunehmen und zu akzeptieren, können ebenfalls vorbeugen und helfen.
Viele Betriebe bieten auch für ihre Mitarbeiter vorbeugend Supervisionen an, eine Art der Gesprächstherapie.
Wenn es aber schon so weit ist, das man an dem Burn-out-Syndrom "erkrankt" ist, hilft eigentlich nur eines:
Psychologen oder Psychiater aufsuchen. Denn nur dieser kann in dieser "Krisensituation" weiterhelfen.
Falls schon psychosomatische Beschwerden auftreten, dann müssen diese den Symptomen nach behandelt werden.
Aber, nur die psychosmoatischen Erkrankungen
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behandeln zu lassen bringt nichts, denn das
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nimmt nicht die eigentliche Ursache und
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somit auch nicht die Erkrankungen!!!
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Geschrieben am: 29. Oct 2001, 19:54 von: fallinAngel
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