| KONTAKT | | HILFE | | HOMEPAGE |
 MyReise   MyTickets   MyShopping 
 
    STARTSEITE
Suche in
  Auswahl

Kategorie:

Aktuelles
Was ist Q-Test.de
Geld verdienen
Mitglied werden
Kontakt

  User Login
Username

Passwort



Passwort vergessen ?
 

Übersicht > Foto > Siegelreflexkameras

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
s.o.

Nachteile:
s.o.




Bitte Lächeln oder cheese Teil 2
Bericht wurde 1601 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Die Digitalfotografie nimmt ja immer mehr überhand und bevor ich umsteige, berichte ich noch schnell über meine Lieblings Spiegelreflex-Kamera, die mich seit 13 Jahren begleitet. Für alle unwissenden vorweg, mit dieser Spiegelreflex-Kamera ohne Autofocus muss man noch selbst fotografieren, mit Blende, Belichtungszeit uvw. Doch gleich zur Kamera:


Die Kamera

Schwarzes Metallgehäuse mit den Abmessungen (BxHxT): 137mm x 89mm x 51.5mm, und 505 g Gewicht ohne Objektiv. (lt. Beschreibung).

Die Kamera benötigt einen Kleinbildfilm der Größe 24 x 36 mm. Hinten einlegen und einfädeln, die ersten zwei Bilder transportieren, fertig, kann losgehen. Unbedingt auf die Anzeige achten, ob der Film transportiert wird! Wenn ja, kommt ein roter Streifen zum Vorschein. Es soll ja schon Fotografen gegeben haben, die erst hinterher festgestellt haben, dass kein Film im Gehäuse ist...

Der Filmtransport erfolgt manuell, vereinfacht wird dies mittels Winder (damals ca. 250 DM) oder Motor (damals ca. 500 DM).

Die Filmempfindlichkeit ist von Hand einzustellen, ein Wahlrad gibt die Möglichkeit von ASA 25 bis ASA 1600 (bei Falscheinstellung unbedingt bei Entwicklung angeben!!!).

Das Objektiv wird vorn (logisch oder !?) am Kameragehäuse befestigt (Bajonett).
Das Kameragehäuse nimmt Objektive der Minolta MD-Serie auf, aber nicht nur Minolta sondern auch Objektive der Firman Sigma, Tamron, Beroflex u.a. sind verwendbar.

Die Kamera benötigt 2 kleine Knopfzellen Typ LR 44 um zu funktionieren.

Zu sehende „Knöpfe“ sind Auslöser, Filmtransporter und manuelle Belichtungsjustierung.

Verschluss: Horizontal ablaufender Schlitzverschluss.

Belichtungsmessung: Integral-mittenbetonte Messung durch das Objektiv mit Silizium-Fotodiode an der Rückseite des Pentanprismas, Offenblendeprinzip für normale Sucheranzeige, Gebrauchsblendeprinzip für Programm- und Zeitautomatik sowie für Messung und Einstellung mit abgeblendetem Objektiv. (Ist vielleicht wichtig...)


Fotografieren

Man kann zwischen P, A und M wählen: Belichtungssteuerungen: Programm-Automatik (P), Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (A) und manuelle Einstellung mit Belichtungsmessung (M).

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Mit P wird permanent mit Blende 22 belichtet, mit A stellt man die Blende ein und erkennt die Belichtungszeit, und mit M stellt man die Belichtungszeit ein und die Kamera wählt die Blende.

Man kann eigentlich nichts falsch machen, denn ein Belichtungsmesser im innern zeigt die momentane und optimale Belichtung an (Piepton).

Sollte man außerhalb der von der Kamera vorgegebenen Aktionsmöglichkeiten sein, so ertönt ein auch abstellbarer Piepton. Fast Idiotensicher.

Man kann auch mittels Selbstauslöser knipsen, es bleiben 10 sek. um sich zu positionieren.

Sollte einmal das Licht nicht ausreichen, so lässt sich ein Blitz anschließen (Metz damals ca. 300 DM) oder ein wenig die Technik überlisten. Mit der manuellen Belichtungseingabe lässt sich die Belichtungsmessung um bis zu 4 Stufen (+/- 2 in 0,5 Stufen) beeinflussen.

Die Belichtungszeiten reichen von 1/1000 bis 1/1 bzw. B, wo so lange belichtet wird, wie der Auslöser betätigt wird.

Sollte der Film einmal zu Ende sein (kommt jedes Mal vor!), einfach entsperren und manuell zurückspulen, oder eher drehen. Selbst der Motor übernimmt nicht diese Funktion! Also: Handbetrieb bleibt Handbetrieb. (P.S.: kennst Du das Lied: Ist das Mädel auch noch so lieb, Handbetrieb bleibt Handbetrieb..., solltest Du bis hierher wirklich gelesen haben, so gratuliere ich Dir zu diesem exklusiven Gag).


Preis

Damals im Set mit Sigma 28-70mm und 70-210mm runde 998 DM. Motor ein wenig später für ca. 500 DM (war bestimmt weniger) und der Blitz von Metz für 120 DM (glaube ich).


Zubehör

Wie für alle Kameras gibt es auch hier unzähliges Zubehör. Was reicht aus?

Ich habe zwei Objektive, 28-70mm und 70-210mm. Man kommt gut damit aus. ergänzend vielleicht ein 50mm und 300mm Festobjektiv. 28mm sind auf jeden Fall besser als nur 35mm. 300mm sind eher was für Spezialisten. Nicht meiden möchte ich den Motor. Er gibt der Kamera mehr halt und transportiert nebenbei noch den Film. So sind 3 Fotos / Sek. möglich. gerade bei bewegten Bildern kann man sich dann aus mehreren das beste auswählen...

Nicht vergessen sollte man die Tasche. Ich war froh, dass ich auf sie in der Sahara zurückgreifen konnte...

Dann noch ein Skylight auf jedes Objektiv (wegen der möglichen Reflektion).

Ein Stativ sollte nicht fehlen, ebenso der Blitz.

Der Motor (oder Winder, ist der Motor ohne Griffergänzung) benötigt acht Batterien.


Meine Erfahrungen

Die Minolta X-700 ist schon damals meine erste Wahl gewesen. sie hatte sich gegen die Canon EOS 1 (ich glaub so hieß sie) durchgesetzt.

ich bereue diesen Schritt nicht im geringsten. Eine Nikon war damals beim Zubehör einfach zu teuer. Die Minolta ist ebenfalls nicht günstig, man hatte (hat) aber die Möglichkeit auf Fremdfirmen zurückzugreifen, die dann ein wenig günstiger im Zubehör waren (sind).

Meine Bilder sind zwar nicht immer 1A, was aber eher an mir liegt als an der Kamera. Meine Frau bemängelt immer, dass mit dieser Kamera keine Spontanfotos geschossen werden können. Damit hat sie sicher recht, aber ich habe sie immer noch nicht von den Vorzügen der Manuellen Fotografie überzeugen können.

Mir macht es immer noch Spaß, jedes Bild einzeln zu beeinflussen. Das hat immer so ein Feeling von, meins, ich habs geschossen.

Heutzutage geht das mit der Digicam viel einfacher, raufdrücken, schauen ob es was geworden ist und löschen. Mit der Minolta X-700 (oder auch X-300 oder X-500) gibt es noch das Gefühl beim Bilderabholen in den Filialen: Sind die Bilder was geworden?

Also ich bin rundum zufrieden mit der Kamera und kann sie nur jedem empfehlen, der noch richtig fotografieren möchte.

Noch eins: Die Kamera hat heute immer noch ihren damaligen Wert, denn sie ist noch richtige Wertarbeit...

Man bekommt aber noch gute gebrauchte bei ebay.

kmaeske @ 06.02.2002


Geschrieben am: 06. Feb 2002, 21:34   von: kmaeske



Bewertungen   Übersicht


Weitere Infos? Versuchen Sie doch mal folgende Suchen bei Google:

Alle evtl. aufgeführten Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern und unterliegen den jeweiligen Bestimmungen.


Was ist Q-Test.de | Impressum | Werbung | Geld verdienen | Banner | Counter | Preisvergleich | Download