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Übersicht > Karriere > Zeitarbeit
Vorteile: keine
| Nachteile: Brillen und Gläser werden kaputtgemacht und falsch sortiert.
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| Apollo Optik Lagerarbeiterin |
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Bericht wurde 1987 mal gelesen
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Produktbewertung:
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ungenügend
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Berichtbewertung:
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Als 22-jährige ohne Ausbildung habe ich es bei vielen Arbeitgebern recht schwer, eine Arbeit zu finden. Vor drei Wochen ab dem04.09.2006, hatte ich aber über Burkard Zeitarbeit die Möglichkeit bei Apollo Optik, im Lager der Zentrale in Schwabach, mit der Arbeit anzufangen.
Viel muss ich nicht über Apollo Optik sagen, den die meisten von euch wissen welcher Optiker genau hier gemeint ist, zumal diese Firma viele Optikerfilialen rund um Deutschland verteilt hat, und noch viele Filialen einkauft.
Wie in den Filialen gearbeitet wird, weiß ich selber nicht, denn ich kommissioniere nur im Lager und habe die Brillen und Brillengläser einzusortieren und einzuscannen, in Styroporscchachteln zu sortieren und in lange Plastikfächer zu scannen.
Mit der neuen Aktion, die bis zum 07.10.06 dauert, haben der Gruppenleiter Z. und sein Stellvertreter R., recht viel zu tun. Deshalb auch das arrogante Verhalten.
Die restlichen Lagerarbeiterinnen (viele normale Arbeiterinnen, ohne Optikerausbildung und Zeitarbeiterinnen von Tuja, Hofmann, Creyf's und von meiner Zeitarbeit, der Burkard) schleifen die Brillengläser und schrauben die Gestelle zusammen.
Die Abteilung mit den Schleifern stinkt fürchterlich nach eine Gemisch und ich fühle mich immer schlecht wenn ich daran vorbeigehe. Wie es dort die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Abteilung aushalten, ist mir ein Rätsel. Aber es vergeht kein Tag an dem die Leute sich über ihren Arbeitsplatz beschweren.
Der Abteilungsleiter, der Gruppenleiter Z. und sein Stellvertreter R, sind Arrogant und beschimpfen uns alle Lagerarbeiterinnen und Arbeiter und wir uns alle gegenseitig. Es ist schon ziemlich hart das ich es hier zugeben muss, aber es ist so.
Jetzt bin ich hier abgekommen.
Die Brillengestelle und Gläser werden von mir und einigen anderen Frauen, meist Russinen und Polinen, in den Regalen, in lange Plastikbehälter reingepresst, dass sehr viele Gestelle kaputtgehen. Zwar hat erste letzte und diese Woche der Gruppenleiter Z., gesagt wir sollen mehr Platz lassen, damit die Gestelle nicht kaputt gehen, aber es gibt wenig Platz und so pressen wird die weissen Tüten (mit den Auftragsnummern) und den Gestellen/Gläsern weiterhin zusammen. Da wird sich groß nichts ändern. Fehler über Fehler passieren weiterhin. D.h, Brillengestelle samt Gläser werden in falsche Auftragstüten reingesteckt oder gar falsch sortiert. Erst heute (21.09.2006), versammelte und der Gruppenleiter Z., zusammen und sagte dass wir noch langsamer arbeiten sollen, damit alles ja in Ordnung ist. Aber wenn kümmert es, dass macht keiner und ich schon gar nicht.
Statt dessen machen wir genau die gleichen Fehler wie vorher.
Ich muss immer von 6.00 bis 14.30 in der Frühschicht und in der Spätschicht von 14.30 bis 23.00 arbeiten. Bis Morgen habe ich noch meine Frühschicht.
Es kommen auch sehr oft Brillen von Dolce & Gabana, Esprit, zu Reparaturen. Aber die werden genauso in einem Plastikbehälter zusammengepresst wie alle anderen. Das stört niemanden großartig, den Brillen und Brillengläser fallen oft am Boden und zerbrechen. Heute z.B., ist einer Festangestellten Polin ein Plastikbehälter runtergefallen, aber der Gruppenleiter Z., hat es nicht gesehen, da der außerhalb der Sichtweite war.
Darin befanden sich auch noch zwei Brillen von Doce & Gabana, mit den schwarzen Brillenetuis. Die Etuis hatten innen drin roten Samt und lassen sich durch einen Magnetverschluss verschlissen. Recht schön und teuer, die beiden Brillen und Etuis.
Ob sie beschädigt wurden, habe ich nicht gesehen, den eine andere hat nicht aufgepasst und hat sie auch noch mit den Füssen in eine Ecke geworfen. Ziemlich peinlich.
Beim Scannen sind alle langsam, obwohl so in etwa 500 Stück Brillengläser pro Stunde eingescannt werden müssen, damit Apollo Optik Geld verdienen kann und dabei geschehen andauern Fehler, weil die Frauen selber nicht aufpassen. Trotz Anweisung vom arroganten Gruppenleiter Z., langsam zu arbeiten, arbeite ich immer noch schnell wie die anderen Frauen auch, und so machen wir eben Fehler. Aber es ist nicht mein Laden und mein Arbeitgeber ist eben die Burkard Zeitarbeit.
Die Brillen lassen sich in Vollrandbrillen, Nylor (ober mit Rand unter nur die Gläser), Bohrgläser (Randlose Brillen, bei denen in den Gläsern gebort wird) und Brillen, die zu angeblichen Optikern gegeben werden, unterteilen. Recht uninteressant, denn da machen die meisten Zeitarbeiterinnen eh Fehler, weil sie keine Kenntniss von Brillen haben.
Meist wird bei den Schleiferinnen und Schleifern auch falsch geschliffen, so das die Kunden zum großen Teil auch falsch eingestellte Gläser zurückbekommen. Der große Teil der Brillengläser ist aus Kunststoff und recht wenige aus Silikon. Kunststoff ist recht billig und es wird leicht als Silikon verkauft, weil die meisten Kunden da den Unterschied nicht kennen.
Schade darum, wie leicht man den Kunden prellen kann.
Apollo - Optik macht nur Gewinn.
Wenn ich den mit Fielmann vergleichen kann, dann verkauft Apollo - Optik alles getrennt, während Fielmann alles in einem Angebot zusammen noch günstiger abgibt und sicher, noch besseren Service bietet. Egal wie gut die Verkäuferinnen sich anstellen.
Wenn Brillengestelle repariert werden müssen, werden sie meist zusammengehaut dass die kleinen Schrauben nur so in die Ecken herumfliegen, weil die meisten Arbeiterinnen nicht wissen, wie sie die Gestelle am besten anfassen können und das ganze Gestell verhauen, dass es sich umbiegt. Nicht schön was ich da alles so sehe.
Die Lagerarbeier können sich alle zickig und streiten sich sehr oft. Letzte Woche ist eine Ausländerin gemobbt worden und seit dieser Woche, ist sie nicht mehr da.
Mittlerweile werden durch die Lagerhallen verstärkt Führungen mit Ausländische Interessenten und Besuchern veranstaltet und die Leute schauen sich alles an, aber man zeigt ihnen immer nur die schönen Seiten und die Führungen werden von Leuten gemacht, die kein fließendes Englisch sprechen, sondern sich auf lächerliche Weise durch die englische Sprache hindurchbeisen müssen.
So läuft es und es ändert sich nicht, egal wie Apollo Optik sich verbessern will.
Meine Zeitarbeit, die Burkard, ist auch nicht gerade besser. Meine Disponentin für den gewerblichen Bereich, ist eine rechthaberische kleine Arbeitsbiene, die nur im interesse der Kunden ist und für das eigene Personal nicht einstehen will und auch nicht kann.
Irgendwo musste ich das alles loswerden, sonst hört mir keiner zu.
Eure Jessica
Geschrieben am: 21. Sep 2006, 17:06 von: lederjessy
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