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Übersicht > City-Guide > Ausland > Alicante

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Akra-Leuka - Lucentum - Ali-qant
Bericht wurde 2650 mal gelesen Produktbewertung:  k/a
Bericht wurde 6 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Das sind einige der Namen mit denen die spanische Hafenstadt Alicante an der Costa Blanca – meine mediterrane Lieblings- und Wohlfühlstadt - im Laufe der Geschichte von Iberern, Römern und Arabern bedacht wurde.

Seit über zehn Jahren fahre ich jährlich mindestens einmal an die Costa Blanca und halte mich meistens nördlich von Alicante zwischen Calpe (auch schön) und Benidorm (bitte meiden!) auf.

Eine Verwandte von mir hat dort ein schönes Domizil in einer kleinen urbanization mit großer Terrasse und Swimmingpool, das wir regelmäßig nutzen können und der Strand von Albir und Altea ist auch nicht weit.

Also ein echter Bade-, Faulenzer- und Leseurlaub mit leckerem Essen (Fisch, Salate, Gemüse, Wein, Cortado, etc.) unter Spaniens Himmel und Sonne ist da also angesagt – so richtig nach meinem Geschmack.

Nach Alicante (ca. 40 km südlich von Benidorm) unternehme ich dann jedes Mal einen Tagesausflug, entweder um die schönen kilometerlangen Sandstrände der Stadt, z.B. Playa de Postiguet, Playa de San Juan oder den Playa de Saladar im Süden zu frequentieren, oder um in der wünderschönen Hafenstadt zu shoppen oder einfach nur so herum zu flanieren.

Mit ner putzigen Bimmelbahn, mit dem Auto über die A 7 (Maut!) oder die N332 leicht in einer halben Stunde zu erreichen.

Aber nicht nur das Baden macht mir Alicante zum bevorzugten Reiseziel. Der Canalejas-Park ist der älteste Park der Stadt. Er wurde 1886 von dem Architekten González Altés konzipiert. An seinen Eingangspforten wachen steinerne Löwen und Hunde.

In ihm gibt es einige spektakuläre hundertjährige Fici, ein kleines, von Daniel Bañuls zu Ehren des alicantiner Schriftstellers Carlos Arniches errichtetes Denkmal, eine in Stein gehauene Landkarte Spaniens und mehrere kleine Brunnen zu entdecken.

Am südlichen Ausgang der Stadt (Richtung Elche) zieht sich am Meeresufer ein Palmenwald hin, der oft als natürliche Filmkulisse gedient hat und heute eine der ansprechendsten Grünzonen Alicantes ist, der Park El Palmeral. In ihm finden sich Wasserfälle, Teiche, einheimische Pflanzenarten, Kinderspielplätze, eine Cross-Cycle-Bahn, ein Auditorium, Spazierwege, ein Café usw.

Der östliche Abhang des Hügels, an dem sich die Burg von San Fernando befindet, wird von dem Erlebnispark Parque Temático del Monte Tossal eingenommen. Auf einer in Stufen angelegten Fläche von 63 000 Quadratmetern verteilen sich Anlagen für Minigolf und Petanca, eine Rollschuhbahn, ein gigantisches Schachspiel, ein Sportplatz, eine Radfahrbahn, eine Felswand, an der man das Klettern lernen kann usw.

Dabei ist die gesamte Anlage ein einziger großer Aussichtspunkt auf Stadt und Meer..
Weitab vom Zentrum, im nordöstlichen Teil der Stadt, liegt das größte Erholungsgebiet, der Parque de Lo Morant, mit Spazierwegen, Spielen, Freiluftauditorium usw.

Die grüne Lunge der Stadt ist aber ohne Zweifel der Monte Benacantil, der an seiner Schattenseite von einem dichten Wald aus Pinien und einigen Eukalyptusbäumen bewachsen ist. Er befindet sich mitten im Zentrum und ist auf die Avenida Jaime II und die Calle Vázquez de Mella ausgerichtet.

Folgt man der Straße, die zur Burg von Santa Bárbara hinaufführt, kann man von dort aus verschiedene Aussichtspunkte erreichen, die zwischen den Pinienhainen Panoramablicke freigeben.

Alicante ist im 4. Jhdt. v. Chr. im sogenannten Tossal de Manises – nahe dem Strand von Albufereta – gegründet worden. Dort können auch die Reste dieses iberisch-römischen municipiums besichtigt werden.

Die historisch wertvollsten Stücke können aber auch im Archäologischen Provinzmuseum Disputacion Provincial unter Augenschein genommen werden. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Keramikdame des Cabezo Luzero.

Nachdem die Christen die Araber im Mittelalter vertrieben hatten, wurde Alicante zum Militärstützpunkt ausgebaut und war in der Folge ständig wegen seiner strategischen bevorzugten Lage umkämpft.

Auf dem Berg Bercantil erhebt sich noch heute die majestätische Festung Santa Bárbara – nahe der alten Grenze zwischen den alten spanischen Königreichen Kastilien und Aragon. 1296 konnte sich das Königreich Valencia die Stadt und die Festung einverleiben. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert – ob zu Fuß, mit der Bergbahn oder mit dem PKW über den Stadtteil Pla del Bon Repos (Avenida Vazquez de Mella).

Zweifellos die beliebteste Promenade Alicantes ist die Explanada de España. Sie liegt über der ehemaligen Hafenmole und entstand 1867 nach den Plänen des Stadtarchitekten José Guardiola Picó.

Der dreifarbige Marmorboden in den Tönen Alicante-Rot, Elfenbein und Marquina-Schwarz, der die Promenade heute schmückt und die Meereswellen abbildet, wurde 1958 gelegt. Er setzt sich aus 6 600 000 Bausteinen von 4 x 4 cm Größe zu einem gigantischen, fast einen halben Kilometer langen Mosaik zusammen.

Vier Palmenreihen begrenzen eine Mittelpassage und zwei seitliche Passagen führen im Osten zu einem gewaltigen Brunnen aus dem Jahr 1960. Sein Erbauer, Carlos Buigas, hat auch die Brunnen am Montjuich in Barcelona entworfen.

Am liebsten schlendere ich auf der schattigen Explanada oder an der langgestreckten Hafenmole entlang und setzte mich hie und da in eines der zahlreichen Cafes.

Von der deutsch französischen Grenze sind es immerhin 1650 km bis zu meiner Wohlfühlstadt, mit dem Aroma des Meeres – aber es lohnt sich.

Vergessen darf ich nicht zu erwähnen, dass Besuche des Havanna-Clubs, des Rathauses eines der Hochfeste (Les Fogueres de San Juan 20. – 29 Juni), der verwinkelten kleinen gassen, der ausladenden Avenidas, der palmenbeschatteten Plazas, der vielen imposanten und schnuckligen Kirchen und Museen angesagt sind.

Die Preise in Alicante sind den unseren vergleichbar.

Baden, Kultur, gutes Essen (Spezialität schwarzer Reis und Fisch) und Faulenzen – das ist hier angesagt und trägt zum Abspannen und zur Erholung mit Sicherheit bei.

Ich empfehle der hohen Temperaturen und der entsprechenden Touri-Frequenz wegen für einen Besuch besonders die Zwischenjahrszeiten (Ostern, Pfingsten, Herbst).

Lastminute Flüge können ab 390,- DM bis ca. 600,- DM gebucht werden.

Hier der Kontakt: Tourist Info Alicante
Rambla Méndez Núnez, 23
03002 Alicante
Tel.: 965 20 00 00
Fax: 965 20 02 43

P.S. Man spricht deutsch, englisch, französisch – und was Wunder – natürlich auch spanisch :-)))


Geschrieben am: 25. Aug 2001, 23:37   von: Reve



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