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Übersicht > Haus > Elektrogeräte > Kleingeräte > elta Toaster T105
Vorteile: günstig, gutes Design,
| Nachteile: keine Krümelladen, wird sehr heiß
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| *** Plastik auf meinem Brot *** |
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Bericht wurde 415 mal gelesen
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Produktbewertung:
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mangelhaft
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Bericht wurde 0 mal kommentiert
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Berichtbewertung:
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Heute is es mal wieder so weit und ich muss einen Bericht schreiben, der, ja der so eine ganz schlimme Geschichte erzählt. Dank Ciao is dieser Bericht, schon am 3/01/2003 geschrieben zwar schon länger in meinem Bestand, jedoch wohl immer noch aktuell, da es dieses Gerät noch gibt. Das Getippsel handelt von einem TOASTER, dem ELTA T105 der, bekommen zu Weihnachten von meiner Schwester und zu Beginn noch seinetwegen vor Freude strahlend, meiner war mir vor Wochen eingegangen, über Silvester das erste Mal zum Einsatz kam.
Geschützt durch einen simplen Karton mit Styroporeinlage, hübsch verpackt in Geschenkpapier lag er unter dem Christbaum bis, ja bis ich meine Zerstörungswut walten lies und die Verpackung das Zeitliche segnete. Eine Gebrauchsanweisung war freilich auch vorhanden, die Betonung liegt auf "war", den auch diese wurde in wenigen Sekunden vom Papiereimer geschluckt. Für was bitteschön brauch ich bei einem einfachen Toaster zum Preis von gerade mal 14 EURO eine Anweisung, wie ich ihn in Betrieb nehme. Oder geht einer von euch mit nem Toaster baden. *lol*
Befreit von Papier stand er dann so vor mir. Schön im DESIGN, genauso wie ich es liebe und in meine Küche passt, in ovaler Form leicht abgerundete Außenwände aus dünnem EDELSTAHL, zusammengehalten von in Schwarz gehaltenen Plastikabschlüssen, die als Stative dienen. An einer Seite der Bedienungsteil, womit sich mein Toaster unter Kontrolle bringen lässt.
Die EINSÄTZE aus gebürstetem Edelstahl blitzen mir geradezu so entgegen, natürlich nur solange, bis des Öfteren die Toastscheiben in der Versenkung verschwinden und sich ohne Reue meinerseits der Glut der Heizspiralen hinzugeben haben. 750 WATT verhelfen so meinen Brötchen zu einer schönen goldgelben Farbe, genauso wie ich es mag, und sind durch das STUFENLOS EINSTELLBARE RÖSTRAD leicht zu bändigen.
Gleich beim ersten Gebrauch, ich war noch meinen alten Toaster gewohnt, wo es ewig dauerte, bis die Brötchen zu bräunen begannen, hat ich die elektronische Regelung auf die HÖCHSTMÖGLICH STUFE 6 und somit natürlich zu lange eingestellt. Doch durch einen mutigen Einsatz, vollster Überwindung und einem gewagten Druck auf die von mir als sehr praktisch und lobend zu erwähnenden STOPPTASTE, konnte ich gerade noch mal Schlimmeres verhindern. Nach diesem, etwas mysteriösem Erlebnis hab ich jetzt den Schalter auf 3,5 gedreht, womit ich in der Lage bin schön gold- gelb-gebackene Toastscheiben zu servieren und dank der ABSCHALTAUTOMATIK den Druck auf die schon beschriebenen Stopptaste einspare.
Doch nicht nur Toast will ich drauf machen. Liebend gern warme und frisch aufgebackene Brötchen auf dem Teller vorzufinden weiß, findet auch der BRÖTCHENAUFSATZ, welchen ich durch einen kleinen Schieber an der Heckseite zu aktivieren in der Lage bin, meine vollste Zustimmung. Im nu verwandeln sich bereits lasche Gebäckstücke in beinahe bäckerfrische Knusprigkeit und sind so wieder, mit Butter und Marmelade geschmacklich aufgewertet, eine wahre Gaumenfreude an Feiertagen.
Doch leider, und das schreibe ich nur selten, gibt es bei diesem Toaster doch so einige Mängel zu erwähnen.
Da wär einmal das Gehäuse selber, welches nach Gebrauch vor Hitze geradezu strahlt, sodass ich gleich nach der ersten Inbetriebnahme, wegen der Annahme es wäre ein gut isoliertes Gerät, Brandblasen unter Wasser zu kühlen hatte.
Ein weiterer mich zu Unmut bewegender Punkt ist die fehlende, bei anderen Toastern vorzufindende und einfach zu reinigende BROTKRÜMELLADE. Ich für meinen Teil fand diese Vorrichtung immer als sehr nützliche Integration, da sich Krümel bei knusprig getoastetem Brot ja wohl kaum vermeiden lassen. Hier bleibt einem bei stärkerer Verschmutzung des Innenlebens nur das Abschrauben der Bodenplatte, womit sich dann die Brösel auf dem Flur zu verteilen wissen. Oder aber, und das is die schnellere Methode, ich drehe den Kasten über einem Mülleimer auf den Kopf, sodass dort, wo eigentlich das Brot in Scheiben verschwinden sollte, die kleinen Brötchenteile dem Inneren entschwinden. Allerdings und das wäre zu bedenken, ist diese Methode aus Sicht der Langlebigkeit des Toasters nicht zu empfehlen. Können sich so doch Krümel in der Heizspirale verfangen und diese beim endgültigen "in den Rauch aufgehen" zu nachhaltigen Schäden der Heizvorrichtung führen.
Zum Dritten gibt es da dann noch das Problem mit dem Brötchenaufsatz. Praktisch ist er allemal, allerdings auch etwas unpraktisch in der Ausführung. Durch die doch etwas knapp bemessene Länge der beiden nach oben zu klappenden Drahtstücke ist es beinahe ein Geduldsakt 2 einfach Semmeln so darauf zu platzieren, dass sich nicht eine davon auf den Weg Richtung Boden begibt. So begnüge ich mich dann meist mit dem Auflegen eines Gebäckstückes, wodurch aber auch zu meinem Leidwesen der Toaster den Röstvorgang für die gewollte Menge zu verdoppeln und die Stromkosten zu erhöhen in der Lage ist. Doch dem noch nicht genug, fehlt eben auch hier die Krümellade, wodurch sich ganz gemein, hindurch den Lüftungsschlitzen schwindeln eine nicht außer acht zu lassende Menge Krümel neben dem Toaster betten. Somit bin ich, bei Bedacht auf eine saubere Küche, mehr oder weniger gezwungen, nach jedem Gebrauch die Brösel vom Tisch zu wischen. Und das kann es dann doch auch wieder nicht sein.
Erhältlich ist der für 230 Volt Netzbetrieb entwickelte Röster EAN 4001608003123
in den meisten Elektrofachgeschäften für die erwähnten 14 Euro in den Farben Edelstahl/schwarz oder Edelstahl/blau.
Fazit:
Sicher, er war nicht teuer. Trotzdem erwarte ich zumindest mal eine Krümellade. Jeder kennt es wohl, wenn sich nach längerem Gebrauch die Brösel geradezu häufen. Und da find ich es dann doch als sehr störend, wenn ich zum Reinigen jedesmal einen Schraubenzieher heranzuziehen habe. Auch der Brötchenaufsatz ist meines Erachtens alles andere als praktisch anzusehen. Somit kann ich euch, hier an diesem Punkt angekommen, nur vom Kauf dieses Produkts der ansonsten recht guten Eltaproduktionen abraten.
Ich wird ihn jetzt aber wohl mal behalten und so lange quälen, bis er den Geist aufgibt.
Danke für eure goldige Lesung, einer mich näher zu Bronze bringenden Bewertung und hoffentlich keiner schwarzen Kommentierung
Nachsatz 05/01/2003:
Heute, knappe 3 Wochen später, is der Toaster auf dem Weg zurück zu Elta. Nicht nur, dass ich ohnehin schon unzufrieden war, ist bereits beim 5 Gebrauch als Brötchenröster das Plastik, durch das der Brötchenaufsatz nach oben gehalten wurde, zerronnen wie Butter. So Deformiert hielt jetzt natürlich auch der Steg nicht mehr, weshalb das Aufbacken in die Geschichte einging. Ein Garantiefall also, der zeigt, wieviel ich von diesem Toaster zu halten habe. Ich will auch keinen mehr und dank meines Vaters wird eine Gutschrift folgen, die ich, dann in ein ordentliches Gerät investieren werde. Ich habe schon eines gesichtet, dazu aber ein Andermal mehr.
Ad rem
Euer Jörg
© by styledesign 012003
Geschrieben am: 24. Feb 2003, 00:58 von: styledesign
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